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Ziele setzen, die wirklich funktionieren – Dein Fahrplan für 2026

  • Autorenbild: Christian Häring
    Christian Häring
  • 5. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit


Der Jahresstart ist für viele Vertriebsprofis der Moment, um neue Ziele zu definieren. Doch warum scheitern so viele Vorsätze schon nach wenigen Wochen? Die Antwort liegt oft in der fehlenden Struktur und Motivation. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du mit der richtigen Strategie und den passenden Tools deine Ziele für 2026 wirklich erreichst – und wie du dabei deine Ressourcen optimal nutzt.



1. Warum Ziele oft scheitern

Viele Unternehmen und Einzelpersonen formulieren ihre Ziele zu vage oder setzen unrealistische Erwartungen. Häufig fehlt eine klare Vision, die Motivation bleibt aus und die Ziele werden nicht messbar gemacht. Gerade im Vertrieb erlebe ich immer wieder, dass Ziele zwar auf dem Papier stehen, aber niemand weiß, wie sie wirklich erreicht werden sollen. Ein Beispiel aus meinem Alltag: In einem großen Unternehmen gab es ein komplexes Prämiensystem, das kaum jemand verstand – und so blieb die Motivation auf der Strecke.



2. Die Kraft von Strategie und Taktik

Bevor du ins Detail gehst, brauchst du eine klare Strategie. Die Strategie benennt das große Ziel, die Taktik definiert die Mittel und Wege, um es zu erreichen. Mein Vater sagte immer: „Gut geplant ist halb gebaut.“ Das gilt im Vertrieb genauso wie im Sport. Wer seine Energie gezielt einsetzt, erreicht mehr – und bleibt dabei motiviert.



3. Ziele SMART definieren

Die SMART-Formel ist der Schlüssel zu erfolgreichen Zielen:

  • Spezifisch: Was genau willst du erreichen?

  • Messbar: Woran erkennst du, dass du dein Ziel erreicht hast?

  • Attraktiv: Ist das Ziel motivierend für dich?

  • Realistisch: Kannst du es wirklich schaffen?

  • Terminiert: Bis wann willst du das Ziel erreichen?



Beispiel:

Statt „Ich will mehr Umsatz“: „Bis zum 31.12.2026 erhöhe ich meinen Umsatz um 15 % (Umsatz auch in Euro definieren) durch Bestandskunden.“



4. Teilziele setzen und Chunking anwenden

Große Ziele wirken oft überwältigend. Zerlege sie in kleine, erreichbare Etappen. Nutze Karteikarten oder eine Tabelle, um Zwischenziele festzulegen. So bleibt die Motivation hoch und du kannst regelmäßig Erfolge feiern. Mein Tipp: Lege für jedes Ziel eine Startkarte (heutige Situation), eine Zielkarte (Vision) und dazwischen Zwischenziele aus. So wird der Weg greifbar und du verlierst nie den Fokus.



5. Über Ziele zu neuen Strukturen

Aus klaren Zielen entstehen neue Strukturen – im Vertrieb, im Team und im Unternehmen. Überlege, welche Kanäle und Plattformen du für deine Akquise nutzt, wie du Bestandskunden ausbaust und wie du mit Wachstum umgehst. Passe deine Strukturen regelmäßig an, damit du flexibel bleibst und deine Ziele immer im Blick hast.



6. Praxisbeispiel: Ziele im Vertrieb richtig setzen

Nehmen wir an, du möchtest 2026 ein neues Produkt erfolgreich im Markt platzieren. Dein SMART-Ziel könnte lauten: „Bis zum 30.09.2026 sollen 50 Bestandskunden das neue Produkt mindestens einmal bestellt haben.“ Jetzt brichst du dieses Ziel in Quartalsziele herunter, definierst konkrete Maßnahmen (z. B. persönliche Gespräche, Webinare, Follow-ups) und überprüfst regelmäßig den Fortschritt.



7. Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

  • Ziele zu hoch oder zu niedrig ansetzen

  • Keine regelmäßige Kontrolle der Fortschritte

  • Fehlende Motivation im Team

  • Keine Anpassung der Strategie bei Veränderungen



Fazit

Setze dir heute dein erstes SMART-Ziel, teile es in Teilziele auf und visualisiere deinen Weg. Nutze die Kraft der Strategie und Taktik, um 2026 zu deinem Erfolgsjahr zu machen.


Und immer dran denken: wertevoll verkaufen.

 
 
 

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