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Warum die Weihnachtstour im Vertrieb wichtiger ist als Rabattschlachten. Jahresenddruck im Vertrieb – und die Chance dahinter

  • Autorenbild: Christian Häring
    Christian Häring
  • 9. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Vortrag bei der ERON Akademie mit Präsentation im Hintergrund, Fokus auf professionelles Vertriebsseminar

(Foto: Stefan Winterstetter)



Der Dezember ist für viele Vertriebsteams der intensivste Monat des Jahres. Forecasts müssen stimmen, letzte Angebote werden verschickt, und oft herrscht das Gefühl:


„Nur noch dieser eine Abschluss!“


Doch genau in dieser Phase liegt eine große Chance – nicht für hektische Rabattschlachten, sondern für wertvolle Beziehungen. Die klassische Weihnachtstour ist mehr als ein nostalgischer Brauch: Sie ist ein strategisches Werkzeug für nachhaltigen Vertriebserfolg.

 

Was bedeutet Weihnachtstour im Vertrieb?

Die Weihnachtstour ist kein aggressiver Pitch und keine Abschlussjagd. Sie ist die Gelegenheit, persönliche Touchpoints zu schaffen:

  • Ein kurzer Besuch beim Kunden

  • Ein ehrliches „Danke für die Zusammenarbeit“

  • Ein warmes Check-in mit Fragen wie:


    „Was war dieses Jahr für euch entscheidend? Wo wollt ihr 2026 ansetzen?“

Solche Gespräche öffnen Türen für das neue Jahr. Sie bringen Klarheit über Prioritäten, Budgets und Projekte – und stärken das Gefühl von Verlässlichkeit. Genau das macht den Unterschied, wenn im Januar die nächste Zielrunde startet.

 

Warum Beziehungen jetzt wichtiger sind als Rabatte

Viele greifen im Dezember reflexartig zum Rabatt-Hebel, um Deals noch schnell zu schließen. Kurzfristig mag das helfen, langfristig kostet es Marge, Positionierung und Vertrauen.Die Alternative: Netzwerk statt Nachlass. Wer jetzt investiert, baut eine Basis für stabile Partnerschaften und planbare Umsätze im neuen Jahr.

 

Drei Impulse für deine Weihnachtstour

  1. Qualität vor Quantität: Wähle bewusst aus, wen du besuchst – Bestandskunden, strategische Partner, vielleicht auch „Lost Deals“, die 2026 wieder interessant werden könnten.

  2. Fragen statt Pitchen: Nutze offene Fragen, um echte Einblicke zu bekommen. Beispiele:

    • „Was war 2025 für euch besonders wichtig?“

    • „Welche Herausforderungen sollen 2026 leichter werden?“

  3. Verbindlichkeit schaffen: Halte die Erkenntnisse fest und vereinbare konkrete Next Steps für Januar. So wird aus einem netten Gespräch ein echter Business-Impuls.

 

Mein persönlicher Blick

Für mich bedeutet dieser Dezember nicht nur die Weihnachtstour, sondern auch einen Neustart: Abschied von der Edelmacher Akademie und Willkommen bei der ERON Akademie. Ein Schritt, der für mich genau das verkörpert, worum es geht – wert(e)voll verkaufen und Beziehungen auf Augenhöhe gestalten.

 

Diskussionsimpuls

Mich interessiert:

  • Welche Stationen stehen auf deiner Weihnachtstour – Bestandskunden, Partner, vielleicht auch alte Kontakte?

  • Was war dein schönster Dezember-Moment?


Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren oder vernetze dich mit mir auf LinkedIn. Gemeinsam machen wir die Weihnachtstour wieder zu dem, was sie sein kann: wertvolle Kontakte statt hektische Abschlüsse.

 


 
 
 

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