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Selbstmotivation im Vertrieb – Wie du dich jeden Tag neu antreibst

  • Autorenbild: Christian Häring
    Christian Häring
  • 12. Jan.
  • 3 Min. Lesezeit
Motivation ist kein Dauerzustand:  Sie schwankt wie eine Welle.  (Foto: Stefan Winterstetter)
Motivation ist kein Dauerzustand: Sie schwankt wie eine Welle. (Foto: Stefan Winterstetter)

Im Vertrieb gleicht jeder Tag einem neuen Wettkampf. Mal startest du voller Energie wie ein Sprinter aus dem Startblock, mal fühlst du dich wie ein Marathonläufer auf den letzten Kilometern – erschöpft, aber das Ziel fest im Blick. Doch was unterscheidet die Top-Performer von denen, die auf halber Strecke aufgeben? Es ist die Fähigkeit zur Selbstmotivation – der innere Antrieb, der dich auch dann weitermachen lässt, wenn äußere Anreize fehlen oder Rückschläge dich ausbremsen. In diesem Artikel erfährst du, wie du deine Selbstmotivation im Vertrieb gezielt stärkst, welche Routinen und Techniken wirklich wirken und warum dein persönliches „Warum“ der entscheidende Erfolgsfaktor ist.

 


Warum Motivation im Vertrieb nachlässt

Zu Beginn eines neuen Jahres oder nach einem inspirierenden Seminar sind wir oft hochmotiviert. Doch dann kommt der Alltag: Termine, Absagen, Stress. Die Motivation schwankt wie die Wellen im offenen Meer. Das ist normal – denn Motivation ist kein Dauerzustand, sondern ein dynamischer Prozess. Externe Faktoren wie Lob, Boni oder kurzfristige Erfolge sind zwar angenehm, aber nicht verlässlich. Wer sich nur darauf verlässt, wird früher oder später Schiffbruch erleiden. Viel wichtiger ist die Verbindung zu deinem eigenen „Warum“: Warum stehst du morgens auf? Was treibt dich wirklich an? Fehlt diese Verbindung, verlierst du schneller die Lust und gibst bei Gegenwind auf.

Die gute Nachricht: Selbstmotivation ist trainierbar – wie ein Muskel, der mit jedem Training stärker wird.

 


Die drei Säulen der Selbstmotivation im Vertrieb


1. Klares Zielbild

Stell dir dein Ziel nicht nur als Zahl vor, sondern als lebendiges Bild. Wie fühlt es sich an, wenn du dein Umsatzziel erreicht hast? Welche Türen öffnen sich für dich? Visualisierung ist im Sport wie im Vertrieb ein mächtiges Werkzeug: Profisportler sehen sich vor dem Start schon auf dem Siegerpodest – und handeln entsprechend. Übertrage das auf deinen Vertriebsalltag: Male dir aus, wie du den nächsten großen Abschluss feierst, wie du Anerkennung bekommst und wie sich dein Leben dadurch verändert.


2. Eigenes „Warum“

Dein „Warum“ ist der Motor, der dich antreibt, wenn der Weg steinig wird. Frage dich: Warum ist dieses Ziel wichtig für mich? Was verändert sich dadurch in meinem Leben? Wer sein „Warum“ kennt, bleibt auch bei Gegenwind auf Kurs – wie ein Ruderer, der trotz Wellen und Strömung das Ziel nicht aus den Augen verliert.


3. Rituale und Routinen

Motivation entsteht nicht nur im Kopf, sondern durch konsequentes Handeln. Kleine, tägliche Schritte sind der Schlüssel. Im Vertrieb bedeutet das: Setze dir feste Akquise-Blöcke, egal wie du dich fühlst. Wie im Training – nicht jeder Tag ist ein Highlight, aber Kontinuität bringt dich ans Ziel. Handlung erzeugt Motivation, nicht umgekehrt. Wer regelmäßig ins Tun kommt, bleibt auch langfristig motiviert.

 

NLP-Technik: Motivationsanker setzen

Ein besonders wirkungsvolles Werkzeug aus dem NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren) ist das Setzen von Motivationsankern. Denke an eine Situation, in der du dich richtig stark und motiviert gefühlt hast – vielleicht nach einem erfolgreichen Abschluss oder einem sportlichen Erfolg. Gehe in dieses Gefühl hinein: Körperhaltung, Atmung, Energie. Verstärke es und berühre dabei einen festen Punkt, zum Beispiel Daumen und Zeigefinger zusammendrücken. Wiederhole das mehrmals. Später, wenn du Motivation brauchst, drückst du diesen Anker – und dein Gehirn erinnert sich an das Gefühl. Klingt simpel, funktioniert aber.

 

Vertrieb ist wie ein Triathlon

Vertrieb ist kein Sprint, sondern ein Triathlon: Du brauchst Ausdauer, Technik und mentale Stärke. Es gibt Phasen, in denen du Gas geben musst (Akquise), Phasen, in denen du durchhalten musst (Nachfassen) und Phasen, in denen du regenerierst (Reflexion und Weiterbildung). Wie im Sport ist es entscheidend, Routinen zu etablieren, Rückschläge als Teil des Prozesses zu akzeptieren und immer wieder aufzustehen. Jeder Abschluss ist wie das Überqueren der Ziellinie – aber der nächste Wettkampf wartet schon.

 

Praktische Tipps für nachhaltige Selbstmotivation im Vertrieb


  • Setze dir klare, messbare Ziele (z.B. „Ich gewinne im nächsten Quartal fünf neue Stammkunden“).

  • Dokumentiere deine Fortschritte – ein Erfolgsjournal oder ein Sales-Dashboard helfen, sichtbar zu machen, was du erreicht hast.

  • Feiere kleine Erfolge – wie ein Sportler, der jeden Trainingsfortschritt würdigt.

  • Nutze Visualisierungstechniken – stelle dir vor, wie du dein Ziel erreichst.

  • Baue Routinen auf – feste Zeiten für Akquise, Nachbereitung und Reflexion.

  • Setze Motivationsanker – nutze NLP-Techniken, um positive Zustände jederzeit abrufen zu können.

 


Fazit: Motivation ist keine Dauerflamme

Motivation braucht Pflege. Dein „Warum“, klare Ziele und Routinen sind die Basis für nachhaltigen Vertriebserfolg. Mit NLP-Ankern kannst du dir Motivation jederzeit abrufen. Probier’s aus und erzähl mir, wie es funktioniert hat!


Und immer dran denken: wert(e)voll verkaufen.

 
 
 

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